NaturaSubtilitas für die Gesundheitspflege ,,Mensch“

NaturaSubtilitas verbindet Menschen aus unterschiedlichen Lebens- und Fachbereichen.

Zu unseren Vereinsmitgliedern gehören auch Menschen mit Erfahrungen und Qualifikationen aus Bereichen wie Sport, Psychologie, Medizin, Wissenschaft, Immunologie, Salutogenese und unterschiedlichen therapeutischen Fachrichtungen.

Gleichzeitig möchten wir einen Raum für Menschen schaffen, die gesundheitsbewusst und eigenverantwortlich leben, Neues lernen und ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit anderen Menschen teilen möchten.

Denn eine der Fragen, die uns bei NaturaSubtilitas besonders beschäftigt, lautet:

Was hält einen Menschen in Balance?

Gesundheit ist ein Zusammenspiel

Der menschliche Organismus besitzt eine erstaunliche Fähigkeit, unterschiedliche innere Prozesse zu regulieren.

In der Biologie und Medizin wird in diesem Zusammenhang häufig von Homöostase gesprochen.

Damit sind Regulationsprozesse gemeint, durch die der Körper versucht, bestimmte innere Bedingungen innerhalb geeigneter Bereiche zu halten – beispielsweise Körpertemperatur, Blutzucker, pH-Wert oder Flüssigkeitshaushalt.

Dieses Gleichgewicht ist allerdings nicht statisch.

Unser Körper reagiert ständig auf Veränderungen.

Ernährung.
Bewegung.
Schlaf.
Stress.
Psychische Belastungen.
Verletzungen.
Umwelteinflüsse.
Soziale Beziehungen.

All das kann auf unterschiedliche Weise mit unserem Wohlbefinden und unserer Gesundheit zusammenhängen.

Für uns ist deshalb Gesundheit nicht einfach ein Schalter mit den Positionen „gesund“ oder „krank“.

Wir betrachten sie vielmehr als ein dynamisches Zusammenspiel vieler Faktoren.

Natura & Subtilitas

Auch unser Vereinsname trägt diesen Gedanken in sich.

Natura steht für uns für die Natur und ihre Gesetzmäßigkeiten.

Subtilitas erinnert uns an das Feine, Differenzierte und manchmal auf den ersten Blick nicht Sichtbare.

Nicht alles, was in unserem Körper geschieht, können wir unmittelbar sehen.

Und trotzdem ist es vorhanden.

Ein Beispiel: die HiFi-Anlage

Stell dir eine hochwertige HiFi-Anlage vor.

Sie kann technisch perfekt gebaut sein.

Doch ohne Energie bleibt sie still.

Wir sehen Lautsprecher, Verstärker und Kabel – den elektrischen Strom selbst sehen wir normalerweise nicht. Wir erkennen seine Wirkung.

Natürlich ist unser Körper unendlich komplexer als eine HiFi-Anlage.

Aber das Bild gefällt uns trotzdem.

Denn auch in unserem Körper spielen elektrische Vorgänge eine wichtige Rolle.

Nerven- und Muskelzellen arbeiten beispielsweise mit Veränderungen elektrischer Spannungen über ihren Zellmembranen. Diese sogenannten Membranpotenziale liegen je nach Zelltyp und Zustand in unterschiedlichen Bereichen.

Unser Herz besitzt elektrische Erregungsprozesse.

Nervenzellen übertragen Informationen mithilfe elektrochemischer Vorgänge.

Muskelkontraktionen werden durch elektrische und chemische Prozesse mitgesteuert.

Wir sind also tatsächlich auch elektrische Wesen – allerdings auf eine wesentlich komplexere Art als eine Steckdose mit 230 Volt.

Ein Universum aus Zellen

Unser Körper besteht aus einer kaum vorstellbaren Zahl von Zellen.

Wie viele es genau sind, lässt sich nur schätzen und hängt unter anderem von Körpergröße und Zusammensetzung ab.

Aber viel faszinierender als die genaue Zahl finden wir:

Diese Zellen existieren nicht einfach unabhängig nebeneinander.

Sie kommunizieren.

Sie reagieren auf Botenstoffe.

Sie tauschen Stoffe aus.

Sie bilden Gewebe und Organe.

Sie reagieren auf ihre Umgebung.

Aus unzähligen einzelnen biologischen Vorgängen entsteht etwas, das wir als einen Menschen wahrnehmen.

Das fasziniert uns.

Jede Zelle wie ein kleines Universum

Manchmal verwenden wir dafür gerne ein Bild:

Eine Zelle ist wie ein kleines Universum.

Natürlich meinen wir damit nicht, dass eine menschliche Zelle tatsächlich ein Universum im astronomischen Sinn wäre.

Wir meinen die unglaubliche Komplexität, die sich bereits in einer einzigen Zelle verbirgt.

Membran.
Zellorganellen.
Proteine.
Ionen.
Signalwege.
Stoffwechselprozesse.
Genetische Information.

Und all das steht in ständiger Wechselwirkung.

Für uns wirkt der menschliche Körper deshalb manchmal wie ein großes Orchester:

unzählige einzelne Stimmen – und trotzdem entsteht daraus ein gemeinsames Musikstück. 🎶

Hat eine Zelle ein Bewusstsein?

Hier verlassen wir bewusst die gesicherte Biologie und kommen zu einer philosophischen Frage, die uns fasziniert.

Zellen können Informationen aufnehmen, auf Reize reagieren, miteinander kommunizieren und ihr Verhalten an unterschiedliche Bedingungen anpassen.

Ob man deshalb von einem eigenen „Bewusstsein“ einer Zelle sprechen kann, ist eine völlig andere Frage.

Nach heutigem wissenschaftlichem Verständnis lässt sich daraus nicht einfach ein Bewusstsein im menschlichen Sinne ableiten.

Trotzdem finden wir die Frage spannend:

Wo beginnt eigentlich Wahrnehmung?
Wo beginnt Kommunikation?
Und ab wann sprechen wir von Bewusstsein?

Wir müssen darauf keine vorschnelle Antwort geben.

Manchmal ist eine gute Frage wertvoller als eine schnelle Gewissheit.

Und was ist mit Meridianen?

Auch traditionelle Medizinsysteme betrachten den Menschen aus unterschiedlichen Perspektiven.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin spielen beispielsweise Meridiane bzw. Leitbahnen und das Konzept des Qi eine zentrale Rolle.

Diese traditionellen Modelle lassen sich jedoch nicht einfach mit Nervenbahnen, Blutgefäßen oder bekannten biochemischen Signalwegen gleichsetzen.

Für NaturaSubtilitas ist gerade dieser Unterschied interessant.

Wir möchten traditionelle Vorstellungen nicht als naturwissenschaftlich bewiesene Anatomie darstellen.

Aber wir möchten sie auch nicht allein deshalb ignorieren, weil sie aus einem anderen Medizinsystem stammen.

Wir möchten fragen:

Was beschreibt die Tradition?
Was können wir heute messen?
Wo finden sich Berührungspunkte?
Wo bestehen Unterschiede?
Und welche Fragen sind noch offen?

Genau dort beginnt für uns Forschungsinteresse. 🌿

Der Mensch als Ganzes

Vielleicht ist das letztlich der wichtigste Gedanke hinter NaturaSubtilitas.

Wir möchten den Menschen nicht ausschließlich als Ansammlung einzelner Organe betrachten.

Körper und Psyche, Ernährung und Bewegung, Schlaf und Stress, Umwelt und soziales Umfeld können miteinander in Beziehung stehen.

Das bedeutet nicht, dass jede Erkrankung durch ein vermeintliches „Ungleichgewicht“ erklärt werden kann.

Und es bedeutet auch nicht, dass medizinische Diagnostik durch ein ganzheitliches Weltbild ersetzt werden sollte.

Es bedeutet für uns vielmehr:

den Menschen nicht aus den Augen zu verlieren, während wir seine einzelnen Teile betrachten.

Das ist für uns Subtilitas

Das Feine wahrnehmen.

Zusammenhänge suchen.

Wissen teilen.

Erfahrungen ernst nehmen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse betrachten.

Traditionelles Wissen kennenlernen.

Und gleichzeitig offen genug bleiben, um zu sagen:

Das wissen wir.
Das vermuten wir.
Das haben Menschen erfahren.
Und das möchten wir noch besser verstehen.

Vielleicht ist der menschliche Körper tatsächlich ein bisschen wie ein großes Orchester.

Nicht jedes Instrument spielt dieselbe Melodie.

Aber wenn wir verstehen möchten, was Musik ist, sollten wir vielleicht nicht nur auf eine einzige Geige hören.

Das ist NaturaSubtilitas.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information, Bildung und Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven auf Gesundheit und den menschlichen Organismus. Philosophische und traditionelle Betrachtungen werden dabei nicht als medizinisch oder naturwissenschaftlich gesicherte Tatsachen dargestellt.

Der Beitrag ersetzt keine medizinische Diagnose oder Behandlung. Medizinische und therapeutische Leistungen erfolgen ausschließlich durch entsprechend qualifizierte und befugte Fachpersonen.

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