NaturaSubtilitas im Profisport

Was können wir vom Spitzensport lernen?

Profisport fasziniert uns nicht nur wegen außergewöhnlicher körperlicher Leistungen.

Er ist auch ein Umfeld, in dem Training, Ernährung, Regeneration, mentale Stärke, medizinische Betreuung und individuelle Leistungsentwicklung besonders intensiv beobachtet werden.

Durch Johannes’ langjährige Erfahrungen und Begegnungen im Profisport hat NaturaSubtilitas Einblicke in diese Welt erhalten.

Dabei interessiert uns vor allem eine Frage:

Was können wir aus den Erfahrungen außergewöhnlicher Athleten und ihrer Begleiter lernen?

Personal Training – Individualität statt Standardprogramm

Im Profisport kann Training nicht einfach nach einem allgemeinen Schema erfolgen.

Jeder Athlet bringt andere körperliche Voraussetzungen, Erfahrungen, Stärken, Schwächen und Ziele mit.

Deshalb gehört die individuelle Anpassung zu den wichtigsten Grundlagen eines professionellen Trainings.

Was für einen Athleten hervorragend funktioniert, muss für den nächsten nicht automatisch die richtige Lösung sein.

Gerade diese Individualität ist für uns besonders spannend.

1. Ziele kennen – aber den Menschen nicht vergessen

Im Profisport sind Ziele häufig sehr konkret.

Mehr Kraft.
Mehr Schnelligkeit.
Bessere Ausdauer.
Eine bestimmte technische Fähigkeit.
Die Rückkehr nach einer Verletzung.
Oder die Vorbereitung auf einen wichtigen Wettkampf.

Messbare Ziele können helfen, Training zu planen und Entwicklungen zu beobachten.

Doch hinter jedem Leistungsziel steht weiterhin ein Mensch.

Und manchmal sagt eine Zahl allein noch nicht alles darüber aus, wie es diesem Menschen tatsächlich geht.

2. Training und Wissenschaft

Moderne Trainingssteuerung greift auf Erkenntnisse aus Sportwissenschaft, Trainingslehre, Physiologie und weiteren Fachgebieten zurück.

Leistungsdaten und unterschiedliche Testverfahren können dabei helfen, Entwicklungen sichtbar zu machen und Trainingskonzepte individuell anzupassen.

Johannes hat im Umfeld von Spitzensportlern aber auch erlebt, dass außergewöhnliche Athleten und ihre Betreuer immer wieder neue Wege ausprobieren und sehr genau beobachten, wie der einzelne Körper darauf reagiert.

Für uns entsteht daraus eine interessante Verbindung:

Wissenschaftliche Erkenntnisse kennen – Erfahrungen ernst nehmen – Ergebnisse beobachten – und immer wieder hinterfragen.

3. Technik und verantwortungsvolle Belastung

Die richtige Ausführung von Bewegungen und eine angemessene Trainingssteuerung sind wichtige Bestandteile professionellen Trainings.

Dabei geht es nicht ausschließlich darum, immer mehr zu leisten.

Belastung und Erholung gehören zusammen.

Ein guter Trainer muss deshalb nicht nur wissen, wann er einen Athleten fordert, sondern auch erkennen, wann Regeneration notwendig ist.

4. Motivation und mentale Stärke

Im Profisport entscheidet nicht nur der Körper.

Training über viele Jahre erfordert Disziplin, Motivation und die Fähigkeit, mit Erfolgen ebenso wie mit Rückschlägen umzugehen.

Johannes hat dabei erlebt, dass selbst außergewöhnlich erfolgreiche Sportler Momente haben können, in denen sie zweifeln, erschöpft sind oder Unterstützung brauchen.

Mentale Stärke bedeutet für uns deshalb nicht:

immer funktionieren zu müssen.

Sie kann auch bedeuten, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und im richtigen Moment Unterstützung anzunehmen.

5. Regeneration gehört zum Training

Training setzt einen Reiz.

Entwicklung benötigt anschließend auch Erholung.

Schlaf, Ernährung, Belastungssteuerung, körperliche und mentale Regeneration sowie das persönliche Umfeld können deshalb ebenso interessant sein wie das eigentliche Training.

Gerade im Profisport kann die Balance zwischen Belastung und Regeneration eine besondere Herausforderung darstellen.

Auch hier interessieren uns nicht nur einzelne Methoden, sondern das Zusammenspiel unterschiedlicher Faktoren.

6. Kommunikation und Vertrauen

Ein Trainingsplan kann noch so ausgeklügelt sein – wenn Trainer und Athlet nicht miteinander kommunizieren können, fehlt etwas Entscheidendes.

Der Athlet muss sagen können, wie er sich fühlt.

Der Trainer muss zuhören können.

Beide müssen einander vertrauen können.

Und damit kommen wir wieder zu etwas, das Johannes aus dem Profisport besonders wichtig geworden ist:

echte Handschlagqualität.

Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und gegenseitiger Respekt lassen sich nicht durch einen Leistungstest ersetzen.

7. Ein starkes Netzwerk

Spitzensport ist häufig Teamarbeit.

Je nach Situation können Trainer, Ärzte, Sportmediziner, Physiotherapeuten, Sportpsychologen, Ernährungsfachleute und weitere entsprechend qualifizierte Fachpersonen beteiligt sein.

Johannes durfte über viele Jahre Menschen aus unterschiedlichen Fachgebieten kennenlernen und Erfahrungen aus diesem Umfeld mitnehmen.

Gerade diese Vielfalt hat bei NaturaSubtilitas viele Fragen angestoßen.

Denn kein einzelner Fachbereich betrachtet zwangsläufig das gesamte Bild.

Was passiert, wenn unterschiedliche Perspektiven miteinander ins Gespräch kommen?

Genau das interessiert uns.

Der innere Schweinehund darf trotzdem bleiben

Bei aller Wissenschaft, Leistungsdiagnostik und Trainingsplanung kennen wahrscheinlich auch Spitzensportler Tage, an denen die Motivation nicht freiwillig mit zum Training kommt.

Unser ursprünglicher Gedanke gefällt uns deshalb noch immer:

Manchmal muss der innere Schweinehund einfach mittrainieren.

Aber Motivation bedeutet für uns nicht, einen Menschen permanent über seine körperlichen Grenzen hinauszutreiben.

Ein guter Begleiter sollte vielmehr unterscheiden können:

Braucht es heute einen kleinen Schubs – oder braucht der Körper tatsächlich eine Pause?

Diese Unterscheidung kann wichtiger sein als jedes Motivationsmantra.

Was NaturaSubtilitas daraus mitnimmt

NaturaSubtilitas ist keine Sportmanagementagentur und ersetzt weder Personal Trainer noch Ärzte, Physiotherapeuten, Psychologen oder andere befugte Fachpersonen.

Unser Interesse am Profisport liegt insbesondere in unserer Forschungs- und Bildungstätigkeit.

Die Erfahrungen und Begegnungen, die Johannes über viele Jahre sammeln durfte, geben uns Einblicke und werfen Fragen auf, die wir weiter betrachten möchten.

Dabei interessieren uns insbesondere die Zusammenhänge zwischen:

Training und Regeneration
Ernährung und Stoffwechsel
Körper und Psyche
Messwerten und persönlicher Wahrnehmung
wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischen Erfahrungen

Der Profisport ist für uns damit auch ein besonderes Lernfeld.

Denn dort, wo Menschen versuchen, außergewöhnliche Leistungen zu erreichen, werden manchmal Dinge sichtbar, die weit über den Sport hinaus zum Nachdenken anregen.

Nicht jeder muss Profisportler sein

Vielleicht ist das sogar eine der schönsten Erkenntnisse daraus:

Wir müssen keine Weltmeister, Olympiasieger oder Profifußballer sein, um etwas aus dem Spitzensport mitzunehmen.

Auf den eigenen Körper hören.
Regeneration ernst nehmen.
Sich bewusst ernähren.
Bewegung in das eigene Leben integrieren.
Grenzen wahrnehmen.
Ziele haben.
Und Menschen um sich haben, denen man vertrauen kann.

Höchstleistung sieht für jeden Menschen anders aus.

Für den einen bedeutet sie einen Titel im Profisport.

Für einen anderen vielleicht, nach einer schwierigen Zeit wieder einen Spaziergang machen zu können.

Beides verdient Respekt.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und Wissensvermittlung im Rahmen der Forschungs- und Bildungstätigkeit von NaturaSubtilitas.

Individuelles Personal Training sowie medizinische, physiotherapeutische, psychologische, ernährungsmedizinische oder sonstige beruflich vorbehaltene Leistungen erfolgen ausschließlich durch entsprechend qualifizierte und – soweit erforderlich – befugte Fachpersonen.

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